Hey,
schön, dass du deinen Weg zu mir gefunden hast. Schön, dass du da bist!

Worum geht es hier bei mindful.green?

Vor kurzem habe ich ein Zitat, bzw. eine indianischen Weisheit, gehört, welches mich seither nicht mehr loslässt und jeden Tag begleitet.

‚Wir haben die Erde nich von unseren Eltern geerbt, sondern von unseren Kindern geliehen.‘

Ich sehe, höre und lese aktuell so vieles, das mir Sorge macht, welch eine Welt wir unseren Kindern, Enkeln und Urenkeln wohl zurückgeben werden. Vor welche Probleme wir sie stellen wollen und welche Aufgaben wir ihnen zu bewältigen geben werden. Sowohl im gesellschaftlichen Rahmen, als auch im Rahmen von globalen Ressourcen.

Aus diesem Gedankengang heraus war schnell klar, dass ich nicht mit der Veränderung bei mir selbst aufhören wollen. Sondern auch, dass ich andere Menschen auf meine Reise mitnehmen möchte, sie inspirieren und animieren möchte, es mir gleich zu tun; Teil eines Umdenkens und Veränderns zu werden und die Welt – unser zu Hause – wieder ein Stück weit schöner zu machen.

Was möchte ich erreichen?

Mehr Achtsamkeit und Bewusstsein

Wir treffen am Tag unzählige Entscheidungen. Was koche ich heute? Was soll ich anziehen? Lese ich ein Buch oder schaue ich eine Serie? Die meisten davon treffen wir vollkommen aus der Gewohnheit, oder einer Laune heraus. Wir hinterfragen sie nicht (mehr), sondern handeln so, wie wir es immer getan haben. Wir treffen Entscheidungen auf der Grundlage, wie wir es von unseren Eltern oder unserem Umfeld gelernt haben, oder vielleicht auch unseren eigenen Erfahrungen entsprechend. Und das ist auch gut so! Wenn wir jede einzelne Entscheidung groß hinterfragen müssten, dann würde so ein ganz normaler Tag doch ganz schnell ziemlich anstrengend werden.
Mein Wunsch aber ist es, das die ein oder andere Entscheidung vielleicht doch mal hinterfragt wird. Das mal geschaut wird, was eigentlich hinter unseren täglichen Handlungen und Entscheidungen steckt. Wir sehen es normalerweise nicht, aber alles was wir tun, hat einen riesigen Rattenschwanz hinter sich, manchmal auch vor sich (was z.B. Produktion und Co. angeht). Alles was wir tun hinterlässt Spuren in der Umwelt oder in unseren Mitmenschen. Wenn wir um diese wissen, dann können wir bewusst entscheiden, ob es sich für uns (noch) richtig anfühlt, oder ob sich nicht vielleicht doch eine Alternative finden lässt.

Eine bessere Welt (Bild suchen: Einer kann nichts verändern, aber die Masse kann)

Was kann ich alleine schon bewegen? Dachte sich die halbe Menschheit.
Eine Person alleine kann nicht viel bewirken. Denkt man, oder? Aber eine Person kann beginnen, den Stein ins Rollen zu bringen und eine ganze Lawine des Umdenkens in Gang zu setzen. Es bedarf immer der Veränderung eines jeden Einzelnen, um das große Ganze zu verändern. Keiner von uns kann ganz alleine ‚die Welt retten‘, aber gemeinsam können wir großes bewirken. Wir können mit unserem Denken und unserem Handeln die Welt zu einem besseren Ort machen. Wie Ghandi eins sagte: ‚Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünscht für diese Welt‘.

Mut zur Veränderung schaffen

Veränderung. Ein Wort, das viele von uns in Angst und Schrecken versetzt. Es geht mit Gedanken einher, dass von heute auf morgen nichts mehr so sein kann, wie es früher einmal war. Dass das Leben plötzlich ganz kompliziert und anstrengend sein muss. Dass jegliche Spontaneität nicht mehr möglich ist und alles durchgeplant sein muss. Kurz um: wir versuchen Veränderungen eher zu meiden.
Dabei erweitern Veränderungen unseren Horizont. Sie lassen uns über uns hinauswachsen. Sie zeigen uns, was uns liegt, was wir mögen – und was eher nicht. In kurzen Zeiten der Veränderung lernen wir oftmals mehr, als in einer langen Phase der Stetigkeit.
Ich möchte zeigen, dass Veränderungen im Kleinen beginnen und dass sie nicht ‚radikal‘ oder sofort erfolgen müssen. Man kann sich im kleinen mit ihnen anfreunden und dann Stück für Stück immer weiter mit ihnen wachsen. Ebenso möchte ich zeigen, dass man Veränderungen so in den Alltag integrieren kann, dass sie einem kaum als eine Veränderung vorkommen.

Was ich auf keinen Fall möchte!

Missionieren, oder ein schlechtes Gewissen machen

Den erhobenen Zeigefinger lasse ich unten. Der hat ohnehin noch niemandem geholfen. Es geht nicht darum, zu zeigen, was wir bisher alles ‚falsch gemacht‘ haben, sondern viel mehr darum, zu zeigen, welche anderen Möglichkeiten wir haben und nutzen können. Es geht nicht darum, dass sich irgendwer schuldig fühlt, weil er bislang ’schlecht‘ gehandelt hat. Ich möchte Möglichkeiten und Informationen geben, wie es anders sein kann. Ich befinde mich selbst auch noch auf der Reise und passe vieles nach und nach an. Alles so, wie es sich bei mir integrieren und umsetzen lässt. Vielleicht auch manches nie, oder nur temporär. Wer weiß das heute schon?! Nicht jeder Vorschlag und jede Idee passen in jedes Lebenskonzept. So wird beim Lesen auch häufiger mal die Frage aufkommen, ob es sich in den eigenen Alltag integrieren lässt. Hierbei gilt: Probieren geht über Studieren. Probiert euch aus und testet, womit ihr euch wohl fühlt. Alles kann – nichts muss!

Von jetzt auf gleich alles verändern

Veränderung ist gut. Und auch wichtig! Das habe ich oben ja schon angesprochen. Aber es ist niemandem geholfen, wenn er sein herkömmliches Leben über Nacht verändert, alles auf einmal umsetzt und dann nach einer Woche wieder in seine alten Muster zurückfällt. Je bedachter und bewusster Veränderung statt findet, und je größer das ‚Warum?‘ dieser Veränderung ist, desto nachhaltiger wird diese auch sein und sich nach kurzer Zeit schon fast anfühlen, als ob sie schon immer ein Teil von uns war.

Zum sofortigen Wegschmeißen animieren

Wenn man Neues kennen lernt, dann ist man schnell dazu geneigt, seine bisherigen Dingen loswerden zu wollen und gegen neue und bessere austauschen zu wollen. So ist das bei mir immer gerne. 😉 Aber ich frage mich dann, ob es nicht besser ist, dieses oder jenes Produkt weiter zu benutzen, bis es seinen Dienst wirklich erfüllt hat, oder leer ist. Ausnahme besteht natürlich bei den Dingen, die uns und unserem Körper mit jeder Nutzung Schaden zufügen oder mit gesundheitlichen Risiken behaftet sind. Sollten wir aber doch das Bedürfnis haben, uns zu trennen, dann doch gerne im Guten. Wie wäre es, wenn wir es verschenken, oder (je nach Zustand) zu einem kleinen Preis weitergeben. Hierzu gibt es unzählige Plattformen. Zwei meiner liebsten sind z.B. Kleiderkreisel (für jegliche Art von Kleidung) und Shpock (für alles andere Materielle).

Und jetzt rein in’s Vergnügen

Viel Spaß beim stöbern, lesen und umsetzen. 😃

Vanessa <3